Digitale Barrierefreiheit

Barrierefreiheit für Webseiten: Checkliste für das BFSG 2025

Raphael Rausch
Raphael Rausch

In einer Welt, in der das Internet zunehmend zum zentralen Knotenpunkt für Information, Kommunikation und Dienstleistungen wird, ist die Zugänglichkeit von Webseiten nicht nur eine Frage der Technik, sondern auch der sozialen Verantwortung. Barrierefreiheit ist dabei das Schlüsselwort, das sicherstellt, dass alle Menschen, unabhängig von ihren körperlichen oder kognitiven Fähigkeiten, Zugang zu digitalen Ressourcen erhalten. Angesichts der bevorstehenden Anforderungen des Barrierefreiheitsstärkungsgesetz 2025 (BFSG 2025) ist es für jeden Webseitenbetreiber essenziell, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Dieser Beitrag richtet sich an alle, die ihre Webseiten nicht nur modern und ansprechend, sondern auch inklusiv gestalten möchten. Wir haben eine praxisorientierte Checkliste zusammengestellt, die Sie Schritt für Schritt durch die wichtigsten Aspekte der Barrierefreiheit führt. Unser Ziel ist es, Ihnen konkret aufzuzeigen, wie Sie Ihre Webseite für alle Besucher zugänglich machen und dabei den gesetzlichen Anforderungen gerecht werden. Nehmen Sie die Herausforderung an, die digitale Welt ein Stück weit offener und gerechter zu gestalten.

Grundlegende Prinzipien der Barrierefreiheit

Die Barrierefreiheit von Webseiten basiert auf vier zentralen Säulen, die sicherstellen, dass jeder Nutzer die Inhalte effektiv nutzen kann. Diese Prinzipien sind nicht nur ethische Richtlinien, sondern auch praktische Anforderungen, die in der Web-Content-Accessibility-Guidelines (WCAG) festgelegt sind und auch im BFSG 2025 eine Rolle spielen.

  • Verständlichkeit – Text und Sprache: Die Sprache auf Ihrer Webseite sollte klar und einfach sein. Vermeiden Sie Fachjargon, wo es möglich ist, und setzen Sie stattdessen auf allgemein verständliche Ausdrücke. Wichtig ist auch, Informationen klar zu strukturieren und Schlüsselinformationen hervorzuheben, um die Lesbarkeit zu verbessern.
  • Bedienbarkeit – Navigation und Interaktivität: Jeder Nutzer, unabhängig von der Art der Bedienung (z.B. Maus, Tastatur, Sprachsteuerung), sollte in der Lage sein, Ihre Webseite vollumfänglich zu nutzen. Dazu gehört, dass alle interaktiven Elemente (wie Menüs, Links und Formulare) über verschiedene Eingabemethoden erreichbar sind.
  • Wahrnehmbarkeit – Visuelle und akustische Inhalte: Stellen Sie sicher, dass alle Informationen auf Ihrer Webseite auch wahrnehmbar sind. Das bedeutet, dass visuelle Inhalte gute Kontraste aufweisen sollten und Texte nicht ausschließlich über Farben unterschieden werden. Für audiovisuelle Medien sind Untertitel oder Audiodeskriptionen wichtig, um auch hör- oder sehbehinderten Nutzern den Zugang zu ermöglichen.
  • Robustheit – Kompatibilität und Standards: Ihre Webseite sollte so gestaltet sein, dass sie mit verschiedenen Browsern und Hilfstechnologien gut funktioniert. Dies erreichen Sie durch die Einhaltung anerkannter Webstandards und durch regelmäßige Tests mit verschiedenen Tools und Technologien.

Diese Prinzipien dienen als Leitfaden für die Entwicklung und Überarbeitung von Webseiten, um sicherzustellen, dass sie von allen Menschen genutzt werden können. Im nächsten Abschnitt unserer Checkliste gehen wir auf spezifische Maßnahmen ein, die Sie ergreifen können, um diese Prinzipien in die Praxis umzusetzen.

WCAG und BFSG: Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) sind ein internationaler Standard für Web-Barrierefreiheit. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz 2025 (BFSG) baut auf den WCAG auf und setzt die A plus AA-Kriterien in Deutschland um, um öffentliche digitale Angebote barrierefrei zu gestalten. Mehr zu den Gesetzen: Barrierefreiheitsstärkungsgesetz​, WCAG 2

Checkliste zur Barrierefreiheit

Um Ihre Webseite barrierefrei zu gestalten und den Anforderungen des BFSG 2025 gerecht zu werden, sollten Sie folgende Punkte systematisch überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Wir haben die Anforderungen an eine barrierefreie Webseite in die vier oben genannten zentralen Säulen der Zugänglichkeit gegliedert, um eine systematische Abarbeitung zu ermöglichen:

1. Text und Sprache

Der Text auf Ihrer Webseite ist eines der wichtigsten Elemente für Barrierefreiheit. Er vermittelt die meisten Informationen und muss daher für alle Nutzer zugänglich sein. Hier sind konkrete Schritte, um die Textgestaltung Ihrer Webseite zu optimieren:

  1. Schriftart und Schriftgröße
    • Wählen Sie eine gut lesbare Schriftart: Serifenlose Schriftarten wie Arial, Helvetica oder Verdana sind in der Regel leichter zu lesen als Serifenschriften. Dies gilt besonders für Bildschirmdarstellungen.
    • Setzen Sie eine Mindestschriftgröße ein: Eine Grundgröße von 16 Pixel für den Fließtext ist empfehlenswert, da sie die Lesbarkeit für Nutzer mit Sehbehinderungen verbessert.
  2. Zeilenabstand und Absatzformatierung
    • Zeilenabstand: Der Zeilenabstand sollte mindestens 1,5 mal die Schriftgröße betragen. Dies verhindert, dass Zeilen zu dicht aufeinander folgen und verbessert die Lesbarkeit erheblich.
    • Absatzabstand: Stellen Sie sicher, dass der Abstand zwischen den Absätzen mindestens 1,5 mal so groß wie der Zeilenabstand ist. Dies hilft, den Text optisch zu gliedern und erleichtert das Scannen der Seite.
  3. Einsatz von einfacher Sprache und klare Strukturierung
    • Einfache Sprache: Verwenden Sie kurze Sätze und vermeiden Sie komplizierte Konstruktionen. Erklären Sie Fachbegriffe, wenn deren Verwendung unvermeidlich ist.
    • Klar strukturierte Informationen: Gliedern Sie Ihre Texte durch Überschriften, Listen und Aufzählungen. Dies hilft allen Nutzern, insbesondere denen mit Aufmerksamkeitsdefiziten oder kognitiven Einschränkungen, die Struktur Ihrer Inhalte schnell zu erfassen.
  4. Alternativtexte für visuelle Elemente
    • Bilder und Grafiken: Stellen Sie sicher, dass alle Bilder, die Informationen vermitteln, mit einem Alternativtext versehen sind, der den Inhalt und Zweck des Bildes beschreibt. Der Alternativtext hilft Personen, die Bildschirmlesegeräte verwenden, die Inhalte zu verstehen.

Diese praxisorientierten Tipps sind darauf ausgerichtet, die Zugänglichkeit Ihrer Textinhalte zu maximieren und sicherzustellen, dass jeder Besucher Ihrer Webseite die Informationen problemlos aufnehmen kann.

2. Navigation und Interaktivität

Eine intuitive und leicht zugängliche Navigation ist entscheidend, um sicherzustellen, dass alle Nutzer unabhängig von ihren Fähigkeiten oder den verwendeten Technologien Ihre Webseite effektiv nutzen können. Hier sind einige konkrete Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um die Bedienbarkeit Ihrer Webseite zu verbessern:

  1. Tastaturnavigation
    • Vollständige Tastaturnavigation ermöglichen: Stellen Sie sicher, dass alle interaktiven Elemente wie Links, Buttons und Formularfelder mit der Tastatur (durch Tabulatortaste und Pfeiltasten) erreichbar und bedienbar sind. Dies ist besonders wichtig für Nutzer, die keine Maus verwenden können.
    • Sichtbare Fokusindikatoren verwenden: Es sollte immer klar sein, welches Element gerade fokussiert ist, wenn man durch die Seite tabuliert. Verwenden Sie deutliche visuelle Hinweise wie Rahmen oder Farbänderungen, um den Fokus zu zeigen.
  2. Menüstruktur und Link-Design
    • Logische und konsistente Menüstruktur: Die Anordnung der Menüpunkte sollte logisch und vorhersehbar sein. Hauptmenüpunkte sollten alle wichtigen Bereiche der Webseite abdecken und leicht verständlich sein.
    • Sprechende URLs und klare Link-Beschreibungen: Nutzen Sie klare und beschreibende URLs, die einen Hinweis auf den Inhalt der verlinkten Seite geben. Vermeiden Sie allgemeine Link-Texte wie „klicken Sie hier“ und geben Sie stattdessen einen konkreten Anhaltspunkt, was den Nutzer beim Klicken erwartet.
  3. Interaktive Elemente und Formulargestaltung
    • Erreichbarkeit von interaktiven Elementen: Überprüfen Sie, dass alle Buttons, Schieberegler und andere interaktive Elemente groß genug sind, um sie leicht bedienen zu können, und dass sie deutlich von anderen Elementen auf der Seite abgehoben sind.
    • Formulare barrierefrei gestalten: Beschriften Sie jedes Formularfeld deutlich mit einem Label, das außerhalb des Feldes steht und nicht beim Eintippen verschwindet. Stellen Sie außerdem sicher, dass Fehlermeldungen klar und deutlich sind und Hinweise zur Fehlerbehebung geben.
  4. Feedback und Hilfestellungen
    • Sofortiges Feedback bieten: Geben Sie Nutzern sofortiges Feedback bei Aktionen. Zum Beispiel sollte eine erfolgreiche Formulareinsendung klar bestätigt werden, ebenso wie Fehler oder Probleme umgehend gemeldet werden sollten.
    • Hilfestellungen und Anleitungen integrieren: Bieten Sie Hilfe und Anleitungen an, die erklären, wie die Benutzeroberfläche bedient wird, insbesondere bei komplexeren oder ungewöhnlichen Interaktionen.

Diese Schritte sind darauf ausgerichtet, die Navigation und Interaktivität Ihrer Webseite zu optimieren, sodass diese für alle Nutzer, einschließlich derjenigen mit Einschränkungen, leicht zugänglich und bedienbar ist.

3. Visuelle und akustische Inhalte

Visuelle und akustische Inhalte auf Webseiten können für Nutzer mit Seh- oder Hörbehinderungen eine Herausforderung darstellen. Um Ihre Inhalte für alle zugänglich zu machen, sollten Sie folgende Punkte beachten:

  1. Visuelle Inhalte
    • Optimale Farbkontraste: Verwenden Sie hohe Kontraste zwischen Text und Hintergrund, um die Lesbarkeit zu verbessern. Ein Verhältnis von mindestens 4,5:1 wird für normalen Text empfohlen. Tools wie der WebAIM Color Contrast Checker können Ihnen dabei helfen, die richtigen Farben zu wählen.
    • Vermeidung von Text in Bildern: Stellen Sie sicher, dass Informationen nicht ausschließlich durch Bilder oder in Bildern eingebetteten Text vermittelt werden. Bieten Sie immer auch eine textliche Alternative oder eine Beschreibung im Bild-Alt-Text.
    • Größenanpassbare Inhalte: Ihre Inhalte sollten ohne Verlust der Funktionalität oder der Informationsqualität skalierbar sein, um Nutzern zu ermöglichen, die Größe von Texten und Bildern nach Bedarf zu verändern.
  2. Akustische Inhalte
    • Untertitel und Transkriptionen bereitstellen: Alle Videos und Audiodateien auf Ihrer Webseite sollten Untertitel oder eine Transkription bieten, um auch hörbehinderten Nutzern den Zugang zu ermöglichen.
    • Audiodeskriptionen hinzufügen: Für wichtige visuelle Informationen in Videos sollten Audiodeskriptionen verfügbar sein, die die visuellen Elemente beschreiben und so sehbehinderten Nutzern helfen, den Inhalt vollständig zu erfassen.
  3. Multimediale Präsentation und Zugänglichkeit
    • Alternativmedien anbieten: Bieten Sie alternative Medienformate an, wie z.B. eine Audioversion eines Textes oder eine visuelle Darstellung von Audiodaten.
    • Kontrolle über Multimedia-Elemente: Stellen Sie sicher, dass Nutzer die Wiedergabe von Medien (wie Videos oder Audio) selbst steuern können, einschließlich Pausieren, Stoppen und Regulieren der Lautstärke.
  4. Design und Präsentation
    • Vermeiden von Blink- und Flackerinhalten: Inhalte, die blinken oder flackern, können bei manchen Menschen Anfälle auslösen und sollten vermieden werden. Halten Sie sich an die Richtlinie, nichts zu verwenden, was öfter als dreimal pro Sekunde blinkt.
    • Lesbare und leicht zu identifizierende Icons: Stellen Sie sicher, dass Icons groß genug und klar erkennbar sind. Verwenden Sie Textbeschreibungen oder Labels, um ihre Bedeutung eindeutig zu machen.

Diese Empfehlungen sind darauf ausgerichtet, die Zugänglichkeit Ihrer visuellen und akustischen Inhalte zu maximieren und sicherzustellen, dass jeder Besucher Ihrer Webseite die Informationen effektiv und vollständig nutzen kann.

4. Technische Aspekte

Die technische Umsetzung der Barrierefreiheit ist grundlegend, um sicherzustellen, dass Ihre Webseite mit verschiedenen Geräten und Assistenztechnologien reibungslos funktioniert. Hier sind einige Schlüsselmaßnahmen, die Sie ergreifen sollten:

  1. ARIA-Rollen und Markup nutzen
    • Einsatz von ARIA-Rollen: ARIA (Accessible Rich Internet Applications) Markierungen helfen, die Zugänglichkeit von Webinhalten zu verbessern, besonders bei dynamischen Elementen und komplexen Widget-Strukturen. Nutzen Sie ARIA-Rollen, um die Funktionen nicht-standardmäßiger interaktiver Elemente klar zu definieren.
    • Korrekte HTML-Struktur: Verwenden Sie semantisch korrektes HTML. Dies beinhaltet die Verwendung von Elementen wie <header>, <nav>, <main>, <footer>, und <article>, die den Inhalt strukturieren und dessen Bedeutung verdeutlichen.
  2. Responsive Design
    • Anpassungsfähigkeit an verschiedene Geräte: Stellen Sie sicher, dass Ihre Webseite auf allen Geräten, von Desktops über Tablets bis hin zu Smartphones, gut nutzbar ist. Verwenden Sie responsive Webdesign-Techniken, um Layouts zu erstellen, die sich an unterschiedliche Bildschirmgrößen anpassen.
    • Flexible Bilder und Medien: Bilder und andere Medieninhalte sollten so eingebunden werden, dass sie sich automatisch an die Containergröße anpassen, ohne dass die Nutzer horizontal scrollen müssen.
  3. Zugänglichkeitstests und Validierung
    • Regelmäßige Tests mit Screenreadern und anderen Hilfsmitteln: Testen Sie Ihre Webseite regelmäßig mit verschiedenen Screenreadern und Browsern, um sicherzustellen, dass alle Inhalte korrekt zugänglich sind. Nutzen Sie auch die Eingabemöglichkeiten durch Tastatur allein, um die Navigation zu überprüfen.
    • Validierung des Codes: Nutzen Sie Tools wie den W3C Markup Validation Service, um sicherzustellen, dass Ihr HTML- und CSS-Code den Webstandards entspricht und keine Fehler enthält, die die Barrierefreiheit beeinträchtigen könnten.
  4. Performance und Zugänglichkeit
    • Optimierung der Ladezeiten: Eine schnelle Webseite ist zugänglicher, da lange Ladezeiten insbesondere für Nutzer mit eingeschränkten technischen Möglichkeiten eine Barriere darstellen können. Optimieren Sie Bilder, Skripte und Stylesheets, um die Ladezeiten zu minimieren.
    • Einfache und klare Fehlermeldungen: Sorgen Sie dafür, dass Fehlermeldungen klar und hilfreich sind. Sie sollten Nutzer nicht nur über das Problem informieren, sondern auch einfache Anweisungen zur Behebung anbieten.

Diese technischen Maßnahmen sind essenziell, um eine umfassende Barrierefreiheit auf Ihrer Webseite zu gewährleisten und sicherzustellen, dass alle Nutzer unabhängig von ihren technischen Voraussetzungen oder persönlichen Einschränkungen gleichberechtigten Zugang zu Ihren Inhalten haben.

Häufige Stolpersteine und wie man sie vermeidet

Beim Streben nach einer barrierefreien Webseite gibt es typische Fehler, die leicht übersehen werden können, aber mit der richtigen Vorsorge vermeidbar sind. Ein häufiges Problem ist die Überladung von Webseiten mit visuellen Informationen ohne ausreichende Textalternativen. Dies erschwert nicht nur das Verständnis für sehbehinderte Nutzer, sondern auch für Suchmaschinen. Eine einfache Lösung ist, immer dann, wenn ein Bild oder eine Grafik wesentliche Informationen trägt, eine klare und präzise Beschreibung in Form eines Alternativtextes hinzuzufügen.

Ein weiterer Stolperstein ist die Annahme, dass barrierefreie Gestaltung nur für eine kleine Gruppe von Nutzern wichtig ist. Tatsächlich verbessern viele der Richtlinien zur Barrierefreiheit die Benutzererfahrung für alle Besucher. Beispielsweise profitieren auch mobile Nutzer von klaren und großen Schaltflächen sowie von einer gut strukturierten Navigation.

Die Nichtbeachtung der Tastaturnavigation ist ebenfalls ein kritischer Fehler. Viele Nutzer sind auf die Tastatur angewiesen, sei es aufgrund einer körperlichen Einschränkung oder einfach aus Präferenz. Eine vollständig über die Tastatur navigierbare Webseite ist essentiell, und dies wird erreicht, indem man sicherstellt, dass alle interaktiven Elemente wie Links, Formulare und Menüs durch Tabulatortaste erreichbar sind.

Schließlich ist es wichtig, die Zugänglichkeit einer Webseite regelmäßig zu überprüfen. Technologische Fortschritte und Änderungen an der Webseite können frühere Anpassungen beeinträchtigen. Regelmäßige Tests mit verschiedenen Hilfstechnologien wie Screenreadern und die Überprüfung der Seite auf Einhaltung aktueller Webstandards sind unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Barrierefreiheit dauerhaft gewährleistet ist.

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Diese Stolpersteine sind nicht nur technische oder gestalterische Herausforderungen, sondern auch Chancen, die Nutzererfahrung auf Ihrer Webseite zu verbessern. Indem Sie diese Fehler vermeiden, schaffen Sie eine inklusivere und nutzerfreundlichere Umgebung für alle Besucher Ihrer Webseite.

Fazit und Take-Aways

Die Barrierefreiheit von Webseiten ist nicht nur eine gesetzliche Anforderung – sie ist ein zentraler Aspekt, um sicherzustellen, dass jeder Mensch, unabhängig von seinen individuellen Fähigkeiten, Zugang zu digitalen Informationen und Diensten erhält. Dieser Beitrag hat die grundlegenden Prinzipien der Barrierefreiheit dargelegt und praxisnahe Tipps gegeben, wie Sie Ihre Webseite im Sinne des BFSG 2025 gestalten können. Von der Auswahl der richtigen Schriftarten und Farben über die Strukturierung Ihrer Navigation bis hin zur technischen Implementierung sind alle Aspekte wichtig, um eine umfassend zugängliche Webseite zu schaffen.

Es ist essenziell, dass Sie diese Anpassungen nicht als einmalige Aufgabe sehen, sondern als fortlaufenden Prozess, der die sich ständig ändernden Technologien und Bedürfnisse Ihrer Nutzer berücksichtigt. Indem Sie regelmäßig Ihre Webseite überprüfen und anpassen, können Sie sicherstellen, dass sie zugänglich bleibt und gleichzeitig Ihre Reichweite und Nutzerzufriedenheit verbessert.

Wir laden Sie herzlich ein, diesen Weg der stetigen Verbesserung zusammen mit uns zu gehen. Wenn Sie Unterstützung bei der Überprüfung, Planung oder Umsetzung der Barrierefreiheit Ihrer Webseite benötigen, stehen wir Ihnen gerne mit unserer Expertise zur Seite. Kontaktieren Sie uns einfach, und lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, das Internet ein Stück weit offener und zugänglicher für alle zu machen.

Raphael Rausch
Über den Autor: Raphael Rausch
Raphael Rausch verbindet sein fundiertes theoretisches Fundament, erworben durch einen Bachelorabschluss in Wirtschaft und einen Master in E-Commerce, mit acht Jahren praktischer Berufserfahrung in den Feldern SEO und Webdesign. Auf dem Blog von Rausch Media gibt er seine wertvollen Erkenntnisse und tiefgreifenden Einsichten weiter, um Leser auf ihrer digitalen Reise zu begleiten und zu unterstützen.

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